HomePrävention und Rehabilitation

Hintergrund & Ziele

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation werden eine hohe Bedeutung für Gesundheit, Selbständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen beigemessen.

Gesundheitsfördernde und präventive Pflege haben zum Ziel, die Gesundheit zu stärken, gesundheitliche Risiken zu reduzieren und Krankheit vorzubeugen. Rehabilitative Pflege verfolgt das Ziel, die Gesundheit sowie Fähig- und Fertigkeiten weitestgehend wiederherzustellen und somit Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Erhalt, Förderung und Wiedererlangen von Ressourcen und Selbstständigkeit älterer Menschen stehen dabei im Fokus.

Um den Wissensstand über Interventionen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation in der Pflege umfassend und systematisch darzustellen, hat das ZQP die Mathias-Hochschule Rheine und die Universität Bremen beauftragt, wissenschaftsbasierte Übersichten zu Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention sowie zur Rehabilitation in der Pflege zu erstellen. Dies schließt die Bewertung vorhandener Studien, Hinweise zur Wirksamkeit von Interventionen sowie konkrete Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis ein. Die Ergebnisse stellen die inhaltliche Grundlage dieser Online-Übersicht dar.

Die Online-Übersicht wird regelmäßig dem aktuellen Wissenstand angepasst und um weitere Interventionen ergänzt. Zuletzt erfolgte die Aktualisierung im Februar 2017.

Einschlusskriterien der Studien

Prävention & Gesundheitsförderung Rehabilitation
Population
  • Ältere Menschen (≥ 60 Jahre), die pflegebedürftig oder von Pflegebedürftigkeit bedroht sind
  • Ältere Menschen (≥ 65 Jahre), die geriatrisch-rehabilitative Maßnahmen oder Maßnahmen mit rehabilitativen Charakter erhalten und mindestens eine chronische Erkrankung haben
Intervention
  • Interventionen werden von Pflegekräften im ambulanten und stationären Setting durchgeführt
  • gesundheitsförderliche und präventive Interventionen
  • Interventionen, die mit gesundheitsförderlicher und präventiver Intention durchgeführt werden, aber nicht explizit als solche benannt sind
  • Ausnahme: pflegeprophylaktische Maßnahmen
  • Interventionen werden von Pflegekräften im ambulanten und stationären Setting durchgeführt
  • Interventionen, die einen geriatrisch- rehabilitativen Charakter aufweisen
Kontrollgruppe
  • Vergleichspopulation erhält Maßnahmen der Standardpflege oder Maßnahmen, die von anderen Berufsgruppe durchgeführt werden
  • Keine Intervention
  • Vergleichspopulation erhält Maßnahmen der Standardpflege oder Maßnahmen, die von anderen Berufsgruppe durchgeführt werden
  • Keine Intervention
Ergebnis
  • Zielgrößen von Gesundheitsförderung und Prävention
  • Zielgrößen von geriatrischer Rehabilitation
Studiendesign
  • Systematisches Review
  • Metaanalyse
  • Randomisierte kontrollierte Studie
  • (HTA)
  • Systematisches Review
  • Metaanalyse
  • Randomisierte kontrollierte Studie
Zeitraum
  • 2002 - 2014
  • Keine zeitliche Begrenzung
Sprache
  • Englisch
  • Deutsch
  • Englisch
  • Deutsch

Bewertungsinstrumente

Zur Einschätzung der methodischen Studiengüte wurden – abhängig vom Studiendesign – die unterschiedlichen Messinstrumente AMSTAR und Cochrane Risk of Bias-Tool herangezogen. Die Studienbewertung erfolgte durch zwei Personen im Peer-Review-Verfahren. Es wurde eine dritte Person bei abweichender Bewertung einbezogen sowie über den Ein- oder Ausschluss im Team diskutiert.

Letzte Aktualisierung: Februar 2017