Ambulante & stationäre Rehabilitation

Erhalt kognitiver Fähigkeiten bei demenziell Erkrankten

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Überblick
Grundsätzlich variiert die Qualität der Studien stark, wodurch eine Verallgemeinerung der Ergebnisse nicht möglich ist. In dem Interventionsbereich zeigen einzelne Maßnahmen jedoch positive Wirksamkeiten. Aufgrund der signifikanten Outcomes und der guten Anwendbarkeit der Interventionsmaßnahmen in der Pflegepraxis werden weiterführende Untersuchungen mit einer hohen Fallzahl und Aussagekraft als empfehlenswert erachtet.
Studienlage
  • Zwei randomisiert kontrollierte Studien (RCT)
  • Eine quasi experimentelle Studie im prä-post Design
  • Teils geringe Studienqualität bei zeitgleich hoher bis sehr hoher Empfehlungsstärke
Wirksame Interventionen
Stärke der Empfehlung  
 

Ergibt sich aus der Signifikanz der Intervention und des Verzerrungsrisikos der Studie.

sehr hoch Primäres Outcome ist eindeutig signifikant, niedriges oder mittleres Verzerrungsrisiko
hoch Primäres Outcome ist eindeutig signifikant, hohes Verzerrungsrisiko; Sekundäres Outcome ist eindeutig signifikant, niedriges oder mittleres Verzerrungsrisiko
mittel Sekundäres Outcome ist signifikant, hohes Verzerrungsrisiko; keine signifikanten primären oder sekundären Outcomes, niedriges oder mittleres Verzerrungsrisiko
niedrig Keine primären oder sekundären Outcomes sind signifikant, hohes Verzerrungsrisiko
Eine multikomponente Gruppentherapie-Maßnahme führte bei Menschen mit Demenz zu einer signifikanten Aufrechterhaltung kognitiver Fähigkeiten und einer Verbesserung in der Ausübung alltäglicher Tätigkeiten.
Details
sehr hoch
Die Durchführung einer individuellen Musikintervention zeigte eine signifikante Verringerung von Angstzuständen bei demenziell Erkrankten.
Details
hoch


Betrachtete Studien
1
Effekt einer nicht-medikamentösen, multikomponenten Gruppentherapie für Patient/-innen mit degenerativer Demenzerkrankung

Autoren

Graessel, E.; Stemmer, R.; Eichenseer, B.; Pickel, S.; Donath, C. ; Kornhuber, J.; Luttenberger, K. (2011): Non-pharmacological, multicomponent group therapy in patients with degenerative dementia: a 12-month randomizied, controlled trial

Forschungsgegenstand

Effekt einer nicht-medikamentösen, multikomponenten Gruppentherapie für Patient/-innen mit degenerativer Demenzerkrankung.

Studiendesign/-art

RCT

Rolle und Aufgabe der Pflegenden

  • Leitung der MAKS-Gruppen durch registered nurses (RN)
  • Zusammenstellung und Aufteilung der Gruppen in drei homogene Gruppen
  • Strenge Kontrolle der Anwesenheit der Teilnehmer/-innen
  • Moderation der Gruppentherapie
  • Begleitung
  • Anleitung

Intervention

Multikomponente Gruppentherapie umfasst folgende Interventionen (MAKS):

  • Begrüßungsrunde ( z. B.: Vorstellung, Gruppenlieder, Diskussion):  10 Min.
  • Motorische Übungen (z. B.: Bowling, Crocket, Balanceübungen): 30 Min.
  • Kognitive Aufgaben (z. B.: Memory): 30 Min.
  • ADL-Training (z. B.: Essenszubereitung, Gartenarbeit): 40 Min.

Beobachtungszeitraum bzw. Studiendauer

Dezember 2008 – Dezember 2009

Population

Pflegeheimbewohner/-innen mit der Diagnose einer primären degenerativen Demenzerkrankung (nach ICD-10) und einem geringeren Mini-Mental Status als 24 (vom behandelten Hausarzt bestätigt).

 

Setting

Fünf Pflegeheime in Deutschland

Anzahl der Studienteilnehmer

Baseline: 98 Bewohner/-innen, Interventionsgruppe: 50, Kontrollgruppe: 48

12 Monate Follow-Up: 63 Bewohner/-innen

Ergebnisdarstellung

Die MAKS  Intervention (= motor stimulation, practice of daily living and cognitive stimulation) zeigte einen signifikanten Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten der Demenzerkrankten sowie auf ihre Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) auf. MAKS konnte dazu beitragen, dass die kognitiven Funktionen und ADLs bei Patienten mit milder bis moderater Demenz für 12 Monate aufrecht erhalten werden konnten.  
 
Outcomes
Eine multikomponente nicht-medikamentöse Gruppentherapie kann bei Patient/-innen mit Demenz dazu beitragen das Voranschreiten kognitiver Beeinträchtigungen und Einschränkungen in den ADLs signifikant hinauszuzögern. 12 Monate nach der Intervention zeigten sich keine Veränderungen bzgl. der kognitiven Funktionen und ADLs in der Interventionsgruppe. Ein Anstieg der Beeinträchtigungen hingegen in der Kontrollgruppe: Anstieg kognitiver Beeinträchtigung (Baseline: 35.6, SD: 14.8; nach 12-Monaten: 40.8, SD 17.0; P =0.039) und Verringerung des ADLs (Baseline: 24.3, SD: 5.6; nach 12-Monaten: 21.5, SD: 7.4; P = 0.002).

Anmerkungen

  • Dropout: 35 von 98 Bewohner/-innen (durch Tod, Bettlägrigkeit, Pflegestufe 3, Umzug)
  • In ähnlichen Studien war die Populationsgröße meist umfangreicher, die vorliegende Studie hat eine mittlere Populationsgröße
  • Evtl. fehlende Placebogruppe

BEWERTUNG MIT "RISK OF BIAS-TOOL"

Methode der Randomisierung

Low
Computergenerierte Randomisierung

Verborgene Zuweisung

Unclear

Erheber kannte Gruppenzuteilung nicht, Informationen über das Wissen der Teilnehmer/-innen sind nicht bekannt.

Fehlende Verblindung

Low
Nur Datenerheber/-in verblindet und unwahrscheinlich, dass dadurch ein Bias entsteht.

unvollständiges Erfassen von Patienten und Endpunkt-Ergebnissen

Low

---

Bias durch selektives Berichten von Endpunkten

Unclear

Unzureichende Information

Weitere Limitationen

Unclear

Unzureichende Information

Fazit

Graessel et al. (2011) untersuchten den Effekt einer nicht-medikamentösen, mulitkomponenten Gruppentherapie (MAKS  Intervention = motor stimulation, practice of daily living and cognitive stimulation) für Patient/-innen mit degenerativer Demenzerkrankung im Setting der stationären Pflege. Die Population bestand aus Pflegeheimbewohner/-innen mit einer diagnostizierten, primären degenerativen Demenzerkrankung und einem geringen Wert des Mini-Mental-Status, welche durch die Pflegenden rekrutiert wurden. Zu Beginn der Studie wurden 98 Bewohner/-innen in die Erhebung eingeschlossen, nach einem 12 monatigen Follow-up befanden sich hingegen nur noch 63 Personen in der Studie. Die MAKS-Intervention umfasste motorische Übungen (z. B.: Bowling, Crocket, Balanceübungen), kognitive Aufgaben (z. B.: Memory) als auch ein ADL-Training (z. B.: Essenszubereitung, Gartenarbeit), welche mit Hilfe der Pflegenden angeleitet und durchgeführt wurden. Nach Graessel et al. (2011) kann die Gruppentherapie signifikant dazu beitragen, das Voranschreiten kognitiver Beeinträchtigungen anzuhalten. 12 Monate nach Interventionsende zeigten sich jedoch keine Veränderungen bzgl. der kognitiven Funktionen in der Interventionsgruppe. Auffällig war hingegen ein Anstieg der kognitiven Beeinträchtigungen in der Kontrollgruppe. Qualitativ betrachtet befindet sich die Erhebung von Graessel et al. in einem moderaten Bereich, sodass die Ergebnisse der Studie durchaus als Handlungsanstöße genutzt werden können.

ID: 142

Signifikanz
vorhanden
Verzerrungsrisiko
mittel
2
Der Effekt einer auf die individuellen Vorlieben eingehenden Musikintervention auf die Angstzustände älterer Demenerkrankter im Setting der stationären Pflege

Autoren

Sung, H. C., Chang, A. M., & Lee, W. L. (2010): A preferred music listening intervention to reduce anxiety in older adults with dementia in nursing homes

Forschungsgegenstand

Der Effekt einer auf die individuellen Vorlieben eingehenden Musikintervention auf die Angstzustände älterer Demenerkrankter im Setting der stationären Pflege.

Studiendesign/-art

quasi-experimental pretest and posttest design

Rolle und Aufgabe der Pflegenden

  • Musikpräferenzen/Lieblingsmusik erarbeiten (durch Befragen des/der Bewohners/Bewohnerin, Angehörigen oder Betreuers/Betreuerin) 
  • Ausgewählte Musik 2x wöchentlich (nachmittags) via CD-Player abspielen (Dauer: 30 Min.)

Intervention

Am Nachmittag durchgeführte 30-minütige Musikintervention (2x wöchentlich = 12 Sitzungen insgesamt).

Nursing Researcher, mit einer Demenzspezialisierung, leitete die APN (Advanced practice nurses) an.

Beobachtungszeitraum bzw. Studiendauer

2x wöchentliche Intervention á 30 Min. über 12 Sitzungen (6 Wochen)

Population

Demenzerkrankte Pflegeheimbewohner/-innen über 65 mit einer moderaten bis schweren kognitiven Beeinträchtigung und Angstsymptomen. Der/die Bewohner/-in muss länger als 6 Monate im Pflegeheim wohnen, keine Hörschädigung, keine akuten Infektionen oder Schmerzzustände aufweisen.

Anzahl der Studienteilnehmer

52 Teilnehmer/-innen

Interventionsgruppe: 29 Teilnehmer/-innen

Kontrollgruppe: 23 Teilnehmer/-innen

Ergebnisdarstellung

Eine auf die individuellen Präferenzen abgestimmte und von Pflegenden begleitete Musikintervention hat einen signifikanten Einfluss auf die Reduktion von Angstzuständen bei älteren an Demenz erkrankten Pflegeheimbewohner/-innen.

 

Outcomes

Nach 6 wöchiger Intervention sank der „mean anxiety score“ von 10.93 (SD 5.46-> Pretetst) auf 8.93 (SD 4.86->Posttest) und zeigte somit eine signifikante Verbesserung auf (p<0.001). Die Kontrollgruppe wies ebenfalls eine Verbesserung auf, welche allerdings nicht signifikant war.

Anmerkungen

  • Kleines Sample
  • Lediglich ein Pflegeheim in der die Intervention stattfand
  • Hawthorne-Effekt
  • Das Mitwirken von Angehörigen und/oder Bewohner/-innen um die persönlichen Musikpräferenzen herauszuarbeiten ist von großer Wichtigkeit

BEWERTUNG MIT "RISK OF BIAS-TOOL"

Methode der Randomisierung

Unclear

Unzureichende Informationen

Verborgene Zuweisung

Unclear

Unzureichende Informationen

Fehlende Verblindung

High

Pflegekräfte und Pflegeheimbewohner/-innen wurden nicht verblindet.

unvollständiges Erfassen von Patienten und Endpunkt-Ergebnissen

Low

---

Bias durch selektives Berichten von Endpunkten

Low

---

Weitere Limitationen

High

Die Teilnehmer/-innen der Kontrollgruppe waren signifikant älter und hatten einen geringeren „anxiety score“.

  • kleine Stichprobe in nur 2 Wohnbereichen bei berechneter Powerkalkulation von 29 Probanden
  • kurzer Beobachtungszeitraum bzw. kurze Studiendauer
  • Rekrutierung nach Einverständnis der Angehörigen
  • sehr hohe Präsenz der Untersucher im Forschungsfeld mit Möglichkeit der Einflussnahme
  • wichtige Confounder, z. B. Medikation, nicht berücksichtigt

Fazit

Sung et al. (2010) untersuchten den Effekt einer auf die individuellen Vorlieben eingehenden Musikintervention zu Angstzuständen bei älteren Demenzerkrankten im Setting der stationären Pflege. Die Studienpopulation bestand aus Pflegeheimbewohner/-innen oberhalb des 65. Lebensjahres, mit einer Demenzerkrankung eines moderaten bis schweren Grades sowie vorhandenen Angstsymptomen. Zudem mussten die Pflegeheimbewohner/-innen bereits einen längeren Zeitraum als sechs Monaten in dem jeweiligen Heim wohnen und durften weder Hörschäden, noch akute Infektionen oder Schmerzzustände aufweisen. Die Anzahl der Studienteilnehmer/-innen beinhaltete  52 Personen, 29 innerhalb der Interventionsgruppe, 23 innerhalb der Kontrollgruppe. Die Pflegenden erarbeiteten gemeinsam mit den Bewohner/-innen die Musikpräferenzen und spielten ihnen diese zweimal wöchentlich vor. Nach Sung et al. kann das Hören von Lieblingsmusik bei an Demenz erkrankten Pflegeheimbewohner/-innen Angstzustände reduzieren. So sank der „mean anxiety score“ im Studienverlauf sowohl für die Interventions- als auch für die Kontrollgruppe. Die Signifikanz konnte jedoch nur für die Interventionsgruppe ermittelt werden. Das Mitwirken von Angehörigen und/oder Bewohner/-innen um die persönlichen Musikpräferenzen herauszuarbeiten, ist von großer Wichtigkeit. Die Implementierung einer 30-minütigen Musikintervention kann sich für den Pflegealltag dabei als einfach erweisen.

ID: 143

Signifikanz
vorhanden
Verzerrungsrisiko
hoch
3
Der Effekt einer Tageslichttherapie im Vergleich zum normalen Licht auf Agitation und Schlafstörungen

Autoren

Burns, A., Allen, H., Tomenson, B., Duignan, D., & Byrne, J. (2009): Bright light therapy for agitation in dementia: a randomized controlled trial

Forschungsgegenstand

Der Effekt einer Tageslichttherapie im Vergleich zum normalen Licht auf Agitation und Schlafstörungen.

Studiendesign/-art

RCT

Rolle und Aufgabe der Pflegenden

  • Unterstützung bei der Datenerhebung
  • Präsenz während der Lichtintervention

 

Pflegekräfte sind nicht spezifischer Teil der Intervention, sondern lediglich Beisitzer/-innen. Ihre Aufgabe besteht zudem darin, nächtliche Aktivität zu dokumentieren.

Intervention

Tageslichttherapie im Vergleich zu normalem Licht auf Agitation bei Pflegeheimbewohner/-innen.

Beobachtungszeitraum bzw. Studiendauer

November 2000 bis August 2001

Population

48 Personen (Durchschnittsalter: 82,5/84,5 Jahre) mit diagnostizierter Demenz, Schlafstörungen (mind. 2 Nächte/Woche) & agitativen Verhaltens.

 

Setting

Zwei Pflegeheime mit einer Demenzspezialisierung

Anzahl der Studienteilnehmer

Interventionsgruppe: 22 Personen

Kontrollgruppe: 26 Personen

Ergebnisdarstellung

In den Frühlings- und Sommermonaten konnten keine Unterschiede der Interventionsgruppe zur Kontrollgruppe verzeichnet werden. In den Herbst- bzw. Wintermonaten, konnte eine geringe Verbesserung der Symptomatik vernommen werden.

 

Outcomes

Verbesserungen des agitativen Verhaltens konnten insgesamt festgestellt werden, zwischen den verschiedenen Studienarmen stellten sich jedoch keine signifikanten Unterschiede heraus.

Anmerkungen

Dr. Allen und Dr. Byrne wurden durch pharmazeutische Unternehmen gesponsert. Es können Bias somit nicht ausgeschlossen werden. Die Pflegekräfte sind nicht spezifischer Teil der Intervention, sondern lediglich Beisitzer/-innen und ihre Aufgabe besteht zudem darin, nächtliche Aktivität zu dokumentieren.

BEWERTUNG MIT "RISK OF BIAS-TOOL"

Methode der Randomisierung

Low

Randomisierung durch den Versuchsstatistiker mit Hilfe von Listen unter www.randomization.com

Verborgene Zuweisung

Unclear

Unzureichende Information

Fehlende Verblindung

Low
Nur Datenerheber/-innen verblindet und unwahrscheinlich, dass dadurch ein Bias entsteht

unvollständiges Erfassen von Patienten und Endpunkt-Ergebnissen

Unclear

Unzureichende Information

Bias durch selektives Berichten von Endpunkten

Unclear

Unzureichende Information

Weitere Limitationen

Unclear

Unzureichende Information

Fazit

Burns et al. (2009) untersuchten den Effekt einer Lichttherapie mit tageslichtähnlichen Lichtverhältnissen im Vergleich zu einer Lichttherapie mit normalem Licht auf Agitation und Schlafstörungen bei dementen Pflegeheimbewohner/-innen. Bei der Population handelte es sich um in Pflegeheimen lebende Patient/-innen mit einer diagnostizierten Demenz, vorliegenden agitativem Verhalten und einer Schlafstörung, welche sich an mindestens zwei Nächten pro Woche darstellte. Zu Studienbeginn konnten 48 Studienteilnehmer/-innen eingeschlossen werden, 22 in der Interventionsgruppe und 26 in der Kontrollgruppe. Das Durchschnittsalter der Kontrollgruppe betrug 82,5 Jahre, jenes der Interventionsgruppe 84,5 Jahre. Die Pflegenden unterstützen das Studienvorhaben vor allem durch die Erhebung der Daten und die Dokumentation der nächtlichen Aktivitäten der Patient/-innen. Zudem waren sie während der Lichtinterventionen bei der/dem Patient/-in präsent. In den Frühlings- und Sommermonaten konnten keine Unterschiede der Interventionsgruppe zur Kontrollgruppe verzeichnet werden. In den Herbst- bzw. Wintermonaten, konnte eine geringe Verbesserung der Agitation vernommen werden, welche sich jedoch auf beide Untersuchungsgruppen bezog. Dr. Allen und Dr. Byrne wurden durch pharmazeutische Unternehmen gesponsert. Das Vorliegen von Bias kann somit nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund dieser möglichen Verzerrungen sind die Ergebnisse der Studie nicht zu verallgemeinern.

ID: 141

Signifikanz
niedrig
Verzerrungsrisiko
hoch